17:29 | 19.05.2013
Seit Monaten wird über die Skater-Anlage vor dem Anker diskutiert – aber bisher kann kein Kind diese nutzen. Viele haben sich zu Wort gemeldet und dafür eingesetzt: der Stadtbezirksbeirat Nordwest, Stadträte der CDU und der Grünen.
Nachdem auch die letzte Zusage aus dem Amt von Herrn Haller aus 2011, die Anlage könnte im Januar 2012 in Betrieb genommen werden, nicht gehalten worden ist, ist die CDU in der letzten Woche aktiv geworden.
„Wir haben gedacht, dass wir die Errichtung und Inbetriebnahme einer Skater-Anlage, die schon an andere Stelle in der Stadt genutzt worden ist, schnell und unbürokratisch lösen können, aber scheinbar ist dies hier in Leipzig nicht möglich. Deswegen verlagern wir die Angelegenheit auf die politische Ebene und fordern den Oberbürgermeister in einem Antrag auf, unverzüglich alle Maßnahmen einzuleiten, damit die Skater-Anlage genutzt werden kann“, so Stadtrat Rost.
Stadtrat Konrad Riedel, der regelmäßig an den Treffen mit dem Anker und den beteiligten Ämtern teilnahm, ergänzt: „Es geht nicht, dass wir dieses Problem fast ein Jahr lang diskutieren, ohne eine Lösung zu finden. Hier wird ein Verwaltungsakt verzögert, auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen, die diese Rampe noch vor den Sommerferien nutzen wollen.“ Gleichzeitig verwies Riedel auf das letzte Gespräch mit allen Beteiligten am vergangenen Freitag: „Es wurde erneut über das ‚Wer-ist-für-was-verantwortlich‘ gesprochen und ein neuer Termin festgelegt. Dennoch möchten wir mit unserem Antrag zum Ausdruck bringen, dass wir uns für den Anker einsetzen und keine erneute Verzögerung hinnehmen werden“, so Stadtrat Riedel.