
04:24 | 23.05.2013
Mit Unverständnis reagiert der Vorsitzende der Leipziger CDU Detlef Schubert auf die Forderung von des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Tiefensee, noch mehr Geld für die Gestaltung der Eingangsstation City-Tunnel/ Leuschner Platz zu investieren: „Herr Tiefensee wollte als damaliger Oberbürgermeister diesen Tunnel um jeden Preis; als späterer Bundesverkehrsminister hätte er alle Möglichkeiten gehabt, das gesamte Projekt und seine Architektur zu beeinflussen. Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung und seinem Baubürgermeister zur Nedden lagen die Pläne seit Jahren vor. Gemeinsam mit dem damaligen SPD-Wirtschaftsminister Thomas Jurk hätten die Herren Tiefensee, Jung und zur Nedden alle Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Planung gehabt.“
Detlef Schubert hätte sich gewünscht, dass die Leipziger Bürger bei der Gestaltung der öffentlichen Bereiche des Citytunnels mit einbezogen worden wären. „Das wäre alles im Rahmen von Bürgerbeteiligungsverfahren möglich gewesen, dann wäre vielleicht auch die Akzeptanz gegenüber diesem Projekt größer. Stattdessen hat man sich nicht für Details dieses Projektes interessiert, kritisiert und fordert nun sogar noch mehr Geld im Nachhinein – hätte Wolfgang Tiefensee früher agiert, würden jetzt keine ‚komischen Kisten‘ das Leipziger Stadtbild verschandeln.“