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„Keine Panikmache bei Kleingärtnern – kein Kleingärtner verliert seinen Garten“

24.04.2012
Wolf-Dietrich Rost

Wolf-Dietrich Rost MdL, der für die CDU im Sächsischen Landtag sitzt kritisiert die Kommunikation der geplanten Veräußerung von Kleingartenflächen des Freistaates durch das Umweltministerium. „Die Mitteilung suggerierte, als wäre es das Ende des sächsischen Kleingartenwesens“, so Rost, dabei bestünde kein Grund zur Panik.

Hintergrund, der Freistaat möchte Flächen veräußern, da diese einen hohen Aufwand an Verwaltung bedeuten. „Ich habe mich sofort mit dem Staatsminister für Umwelt in Verbindung gesetzt und Hintergründe und Auswirkungen für sächsische Kleingärtner erfragt“, sagt Wolf-Dietrich Rost MdL, in dessen Wahlkreis zwar keine betroffene Kleingartenanlage liegt, der sich aber dennoch für die Belange der Kleingärtner einsetzt.

„Es hätte sachlich kommuniziert werden müssen, dass über den beabsichtigten Verkauf Einigkeit mit dem Landesverband der Kleingärtner besteht. Die Regionalverbände erhalten privilegierte Verkaufsbedingungen; wenn sie davon keinen Gebrauch machen, können die Kommunen die Kleingartenflächen vergünstigt erwerben. Für die Kleingärtner ändert sich faktisch nichts – kein Kleingärtner muss seine Parzelle aufgeben!“

Es bestünde auch keine Gefahr, dass die Kleingartenflächen an Dritte veräußert werden, um sie zu Bauland zu machen. „Die zweckgebundene Nutzung als Kleingartenfläche gemäß Bundeskleingartengesetz ist beim Verkauf festgeschrieben“, so Wolf-Dietrich Rost MdL, der bereit ist, dieses Thema in Leipzig aufzuklären. In Leipzig sind acht Kleingartenanlagen mit einer Fläche von ca. 54.000 Quadratmetern betroffen.

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