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CDU Leipzig mahnt zur Besonnenheit am Freiladebahnhof - Heymann: "Leipzig muss ein verlässlicher Partner sein."

(25.07.2018)
Sabine Heymann

Die Leipziger Union kritisiert die erneuten Forderungen von SPD und Grünen nach weiteren Auflagen für den Investor am Freiladebahnhof.

"Bereits jetzt ist uns der Investor partnerschaftlich gegenüber getreten, um das Gelände gemeinsam mit Stadt und Bürgerschaft zu entwickeln. So soll nicht nur Wohnraum für bis zu 5000 Menschen entwickelt werden, auch die soziale Infrastruktur wird eingeplant und mitfinanziert. Da die Stadt in den vergangenen Jahren häufig unkoordiniert gearbeitet hat, sind wir ja nun darauf angewiesen, dass uns private Akteure bei Pflichtaufgaben aushelfen.", so Dr. Sabine Heymann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion.

Die Forderungen der SPD und Grünen, die teilweise am Verfahren beteiligt waren, sind aus Sicht der Leipziger Union nicht nachvollziehbar. So solle beispielsweise das Schulgrundstück der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
"Die Kollegen denken hier nur einen Schritt weiter und es klingt auch erst mal gut. Aber weder SPD noch Grüne stellen die Frage wie das finanziert werden soll beziehungsweise ob dies nicht abschreckend auf private Investitionen wirken kann. Und niemandem ist in Leipzig geholfen wenn neben Verbotspolitik im Verkehr nun auch noch eine Verhinderungspolitik im Bau dazu kommt.", so Heymann weiter.

Eine Situation wie auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs, wo die Entwicklung seit Jahren nicht vorankommt, obwohl Wohnungen, Schulen und Kitas dringend gebraucht würden, soll aus Sicht der CDU verhindert werden. Die Debatte um die Diskotheken kommentiert Heymann: "Spekulationen um das Fortbestehen der Clubs sind unangebracht. Der TV-Club ist eine gut in die Nachbarschaft integrierte Institution und hier gibt es gute Kontakte zwischen allen Parteien. Panikmache hilft niemandem. Denn wenn SPD und Grüne ihre Wunschträume durchsetzen wird das Bauen und damit die Mieten teurer. Letztlich machen SPD und Grüne Politik gegen die Mieter.", so Heymann abschließend.

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