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ADFC-Forderungsaktivisten sollten endlich selbst Verantwortung übernehmen

06.02.2012
Konrad Riedel

Der Winterdienst klappt bei den paar Krümeln Schnee ganz leidlich. Aber Kritiker gibt’s immer - und die wollen die Radwege geräumt haben! Nicht vorzustellen, was die Rad-Lobbyisten wohl fordern werden, wenn die Stadt ihre Forderungen nach Fahrradstraßen - wie jetzt geplant - erfüllt. Da diese nach Winterdienstsatzung nur Nebenstraßen gleichgestellt sein könnten und damit nicht geräumt würden, käme umgehend die Forde-rung, daß dem Radfahrer die geräumten Fußwege zur Verfügung gestellt werden müssen. Ist diesen Forde-rungs-Aktivsten vom ADFC eigentlich klar, daß es neben Rechten auch Pflichten gibt? Davon ist bislang nie etwas zuhören. 

Es stünde den Forderern aber sehr gut an, endlich mal selbst Verantwortung zu übernehmen für ihr Tun und Lassen! Dazu gehört auch wie für Autofahrer, das Gefährt stehenzulassen, wenn die Verhältnisse kein gefahrloses Nutzen zulassen. Und die Radfahrer zahlen nicht mal wie Autofahrer Steuern in die öffentlichen Haushalte, mit denen ihre Forderungen überhaupt mal eine finanzielle Grundlage hätten. Also sollten wir doch über eine Wiedereinführung der Fahrradsteuer nachdenken. Damit wären die hiesigen fordernden Fahrradfahrer erstmals in einer wirklich vergleichbaren Lage mit den von ihnen zitierten ach so radfreundli-chen Ländern und Städten: Dort sind solche Steuern oder Rad-Pflichtversicherungen durchaus Sitte. 

Und bevor jetzt der große Aufschrei zu hören ist: Es ist und bleibt die Tatsache, daß vor dem Fordern das Miteinander, und zwar das möglichst kreative steht, das allen Verkehrsteilnehmern im Rahmen der finanziel-len Möglichkeiten der Stadt ein störungsfreies Nebeneinander sichert.

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